Magnesiumbisglycinat: Wirkung, Vorteile und Nebenwirkungen

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Bereich: Grundlagen

Was ist Magnesiumbisglycinat?

Magnesium ist uns allen als wichtiger Mineralstoff für die Gesundheit von Knochen, Muskeln und Nerven bekannt. Doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium – es existieren verschiedene Verbindungsformen, sogenannte Chelate, mit unterschiedlichem Nutzen für unseren Körper. Eines dieser Chelate ist Magnesiumbisglycinat.

Magnesiumbisglycinat ist eine organische Magnesiumverbindung, die aus zwei Molekülen der Aminosäure Glycin besteht, die an ein Magnesiumion gebunden sind. Sein einzigartiger Aufbau macht es zu einer hoch bioverfügbaren Magnesiumform, was bedeutet, dass der Körper diese Art von Magnesium besonders gut aufnehmen und nutzen kann.

Glycin ist die kleinste und einfachste Aminosäure in unserem Körper, welche primär für die Produktion von Proteinen benötigt wird. Aber Glycin hat zudem noch weitere wichtige Funktionen: es fördert die Schlafqualität, trägt zur Gesundheit der Gelenke bei, unterstützt das Immunsystem und hilft bei der Reinigung von Zellen. Indem es an Magnesium gebunden ist, ermöglicht das Glycin in Magnesiumbisglycinat, dass dieses spezielle Chelat leichter die Darmwand passieren kann. Deshalb hat Magnesiumbisglycinat eine höhere Bioverfügbarkeit als andere Magnesiumverbindungen. Es wird effizienter aufgenommen und erreicht somit schneller und in größerer Menge die Zellen.

Magnesiumbisglycinat gilt als besonders hochwertige Form von Magnesium, die häufig von Menschen verwendet wird, die einen erhöhten Bedarf an diesem Mineral haben, dazu zählen Sportler, Schwangere, ältere Menschen oder jene, die unter Stress- oder Schlafproblemen leiden.

Wie funktioniert Magnesiumbisglycinat?

Die Aminosäure Glycin, aus der Magnesiumbisglycinat unter anderem besteht, ist die kleinste und einfachste Aminosäure in unserem Körper. Sie wird primär für die Produktion von Proteinen benötigt. Glycin hat zudem noch weitere wichtige Funktionen: Es fördert die Schlafqualität, trägt zur Gesundheit der Gelenke bei, unterstützt das Immunsystem und hilft bei der Reinigung von Zellen. Indem es an Magnesium gebunden ist, ermöglicht das Glycin in Magnesiumbisglycinat, dass dieses spezielle Chelat leichter die Darmwand passieren kann. Deshalb hat Magnesiumbisglycinat eine höhere Bioverfügbarkeit als andere Magnesiumverbindungen. Es wird effizienter aufgenommen und erreicht somit schneller und in größerer Menge die Zellen.

Was sind die Vorteile von Magnesiumbisglycinat?

Magnesiumbisglycinat wird dank seiner hohen Bioverfügbarkeit besonders gut vom Körper aufgenommen und hat für diesen zahlreiche wertvolle Funktionen. Magnesium ist maßgeblich an der Synthese von Proteinen und der zellulären Energieerzeugung beteiligt. Es unterstützt außerdem die Gesundheit von Knochen und Zähnen, fördert die Herzgesundheit und ermöglicht das ordnungsgemäße Funktionieren von Nerven und Muskeln, wobei es insbesondere zur Regulierung des Muskelbewegungszyklus entscheidend ist, da es für die Entspannungsphase der Muskeln notwendig ist. Ferner trägt die Aminosäure Glycin zur Gesundheit von Gelenken und der Haut bei, fördert eine gute Schlafqualität und unterstützt geistige Funktionen. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesiumbisglycinat dazu kann auch beitragen, Stresssymptome zu lindern und die Schlafqualität zu verbessern.

Weil sich Magnesiumbisglycinat nicht im selben Ausmaß an Proteine im Darmtrakt bindet wie andere Magnesiumformen, treten weniger Nebenwirkungen auf, insbesondere solche, die den Verdauungstrakt betreffen, wie Blähungen und Durchfall.

Magnesiumbisglycinat gilt als besonders hochwertige Form von Magnesium, die häufig von Menschen verwendet wird, die einen erhöhten Bedarf an diesem Mineral haben, dazu zählen Sportler, Schwangere, ältere Menschen oder jene, die unter Stress- oder Schlafproblemen leiden.

Nachteile und Nebenwirkungen von Magnesiumbisglycinat

Obwohl die hohe Bioverfügbarkeit und die geringeren Nebenwirkungen auf dem Darm von Magnesiumbisglycinat sehr vorteilhaft für den Körper sind, kann es bei einigen Menschen trotzdem zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen. Das sind hauptsächlich Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall und Übelkeit. Diese Effekte sind normalerweise mild und vergehen, sobald der Körper sich an das Supplement gewöhnt hat.

Übermäßiger Magnesiumkonsum, ob durch Magnesiumbisglycinat oder andere Magnesiumformen, kann auch zu einer Erkrankung namens Hypermagnesiämie führen. Dieser Zustand, der durch Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Magenschmerzen und -krämpfen, Erbrechen, unregelmäßigen Herzschlag, niedrigem Blutdruck und sogar Verwirrtheit oder Koma charakterisiert ist, tritt jedoch normalerweise nur bei Personen auf, die mit Nierenerkrankungen kämpfen oder sehr hohe Dosen Magnesium einnehmen. Ein Gespräch mit deinem Arzt vor Beginn der Supplementierung ist auf jeden Fall ratsam.

Ein Nachteil von Magnesiumbisglycinat ist, dass es nicht so günstig wie andere Formen von Magnesium ist. Im Vergleich zu bspw. Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid ist es in der Regel teurer.

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Dosierung von Magnesiumbisglycinat

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Tagesdosis für Magnesium für gesunde Erwachsene liegt zwischen 300 und 400 mg. Bei Magnesiumbisglycinat ist die Dosierung abhängig von der Menge des reinen Magnesiums, die in der jeweiligen Verbindung enthalten ist. Bei den meisten handelsüblichen Präparaten ist die Menge an reinem Magnesium auf der Packung angegeben. Die generelle Empfehlung liegt meist bei 2-3 Kapseln Magnesiumbisglycinat pro Tag, verteilt auf mehrere Einnahmen zu den Mahlzeiten, um die Bioverfügbarkeit zu steigern.

Die Magnesiumzufuhr aus allen Quellen, einschließlich Nahrung, Wasser und weiteren Nahrungsergänzungsmitteln, sollte nicht über die Tageshöchstdosis hinausgehen. Bei bestimmten Vorerkrankungen, wie Nierenproblemen, muss der Bedarf an Magnesium überwacht und möglicherweise angepasst werden muss.

Fazit

Magnesiumbisglycinat ist ein effektives Nahrungsergänzungsmittel, das die effiziente Bereitstellung von Magnesium sowie der Aminosäure Glycin ermöglicht. Es verdankt seine Beliebtheit der hohen Bioverfügbarkeit und der geringen Wahrscheinlichkeit von Verdauungsnebenwirkungen, die häufig mit anderen Magnesiumformen verbunden sind. Dieses spezielle Magnesiumchelat kann eine wertvolle Ergänzung für Menschen sein, die einen erhöhten Bedarf an diesem Mineral haben, bspw. Sportler, Schwangere, ältere Menschen oder Personen, die unter Stress- oder Schlafproblemen leiden. Es hat auch einen potenziellen Nutzen für Menschen, die an chronischen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten und Migräne leiden. Die Einnahme von Magnesiumbisglycinat sollte vorab mit einem Arzt abgesprochen werden, um sicherzugehen, dass es für deine gesundheitlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse geeignet ist.

Magnesiumbisglycinat kann eine effektive Ergänzung sein, um die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. Es ist allerdings kein Wundermittel, sondern ein Tool, das, wenn es richtig und verantwortungsbewusst eingesetzt wird, zur Optimierung der Gesundheit beitragen kann.

FAQ - Magnesiumbisglycinat

Magnesiumbisglycinat ist eine organische Magnesiumform, die aus zwei Molekülen der Aminosäure Glycin besteht, die an ein Magnesiumion gebunden sind. Seine Beliebtheit beruht auf seiner hohen Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass es vom Körper besser aufgenommen und genutzt wird als andere Magnesiumformen.

Im Vergleich zu anderen Magnesiumformen wird Magnesiumbisglycinat besser vom Körper aufgenommen und genutzt. Zudem verursacht es weniger Verdauungsbeschwerden wie z.B. Durchfall oder Blähungen, die häufig mit anderen Magnesiumsupplementen verbunden sind.

Obwohl Magnesiumbisglycinat in der Regel gut verträglich ist, kann es in einigen Fällen zu Verdauungsproblemen wie Blähungen, Durchfall oder Übelkeit führen. Übermäßiger Magnesiumkonsum kann auch zu Hypermagnesiämie führen, die ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen kann.

Die empfohlene Tagesdosis für Magnesium liegt zwischen 300 und 400 mg für gesunde Erwachsene. Die Dosierung von Magnesiumbisglycinat sollte diese Grenze nicht überschreiten und auf mehrere Einnahmen über den Tag verteilt werden.

Magnesiumbisglycinat kann eine hilfreiche Ergänzung für Menschen mit einem erhöhten Bedarf an Magnesium wie z.B. Schwangere sein. Bei bestimmten medizinischen Befunden, insbesondere bei Nierenerkrankungen, sollte jedoch Vorsicht geboten sein und die Einnahme mit einem Arzt abgestimmt werden.

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