FAQ’s zur Ernährungsberater Ausbildung

Allgemeine Fragen zur Ernährungsberater Ausbildung

Als Ernährungsberater verfügst du über weitreichendes Fachwissen über die Ernährungslehre und die Ernährungswissenschaft. Mit individuell erstellten Ernährungsplänen kannst du deinen Kunden zu gesünderen Essgewohnheiten verhelfen und sie auf ihrem Weg mit hilfreichen Tipps und Ratschläge unterstützen. In den zugeschnittenen Plänen gehst du dabei auf die Bedürfnisse deiner Kunden ein und führst eine zielgerichtete Ernährungsberatung in Einzelgesprächen oder auch in Gruppen durch. Dabei fließt dein Wissen über die verschiedenen Ernährungsformen und die Lebensmittelkunde in die Beratung mit ein. Mehr erfahren: “Was macht ein Ernährungsberater?”

Der Beruf als Ernährungsberater ist sehr vielseitig. So kannst du zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen, Reha- oder Arztpraxen arbeiten. Außerdem kannst du als Ernährungsberater dein Fachwissen über die Ernährungslehre an Schulen oder Kindergärten vermitteln. Auch im Fitness- und Wellnessbereich ist ein Ernährungsberater ein klassisches Zusatzangebot geworden. Zudem kannst du als ausgebildeter Ernährungsberater auch deine eigene Praxis gründen und in die Selbstständigkeit einsteigen. Ob individuelle Beratung oder auch in einer Gruppe – nach deiner Ernährungsberater Ausbildung kannst du optimal auf die Bedürfnisse deiner Kunden eingehen. Mehr erfahren: “Wo arbeiten Ernährungsberater?”

Als Ernährungsberater hast du sehr gute Berufsaussichten. Kundschaft findest du an verschiedenen Stellen: Ob Privatperson, Profisportler oder Patienten – viele Menschen brauchen in der heutigen Zeit einen Ernährungsberater und möchten einen professionellen Diätassistenten an ihrer Seite, der ihnen bei der Änderung ihrer Ernährungsgewohnheiten hilft und sie mit Tipps und Ratschlägen versorgt. Die ernährungsbedingten Ziele deiner Kunden sind dabei sehr unterschiedlich. Deshalb kannst du bei Übergewicht bis hin zur Gewichtreduktion dein weitreichendes Fachwissen individuell einsetzen. Mehr erfahren: “Was sind die Berufschancen als Ernährungsberater?”

Für die Ausbildung zum Ernährungsberater ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgesehen. Ansonsten solltest du Spaß am Austausch mit Menschen haben, da der Beruf als Ernährungsberater ein kommunikativer Job ist. Je länger du als Ernährungsberater arbeitest, desto mehr lernst du über die Jahre dazu. Denn genügend Berufserfahrung zu sammeln ist in einem individuellen Job sehr wichtig. Als Ernährungsberater triffst du täglich auf unterschiedliche Kunden, die jeweils individuell beraten werden wollen. Dadurch wirst du jeden Tag etwas Neues dazu lernen und deine Beratungsangebote stets verbessern. Ein erfahrender Ernährungsberater hat demnach auch höhere Chancen im Arbeitsmarkt, da er schon die unterschiedlichsten Ernährungsprogramme zusammengestellt hat. Deshalb heißt es: Am Ball bleiben und nicht aufgeben! Mit der Zeit wirst du dich als erfahrener Ernährungsberater durchsetzen können. Mehr erfahren: “Welche Rolle spielt das Alter bei der Ernährungsberater Ausbildung?”

Deine Tätigkeitsfelder eines Ernährungsberater sind unterschiedlich – so auch dein Verdienst. Da du angestellt oder auch selbstständig arbeiten kannst, lässt sich das Arbeitsgehalt schwer pauschalisieren. Grundsätzlich kannst du von einem Verdienst von ungefähr 2.300 € ausgehen. Dein Verdienst als selbstständig arbeitender Ernährungsberater kann aber durchaus von diesem Durchschnitt stark abweichen, da du dein Gehalt über die Höhe deines Stundenlohns beeinflusst. Dennoch solltest du nicht vergessen, dass du als Selbstständiger in dich und deinen Job investieren musst. So entstehen Zusatzkosten, die du als Angestellter in der Regel nicht hast. Mit Spezialisierungen und weiteren Fortbildungen kannst du zudem deinen Verdienst steigern. Ebenso spielt die Region, dein Alter, sowie die berufliche Bildung eine Rolle beim Einkommen. Mehr erfahren: “Was verdient ein Ernährungsberater?”

Damit du die Lerninhalte in deiner Ausbildung zum Ernährungsberater schneller auffasst, empfiehlt es sich ein grundlegendes Interesse für biologische und medizinische Themen zu haben. Außerdem solltest du gerne mit Menschen in Kontakt sein und auch in komplizierten Situationen nicht verunsichert wirken. Als Ernährungsberater triffst du täglich auf verschiedene Menschen. Diese individuellen Kunden haben unterschiedliche Wünsche und Ansprüche, deshalb solltest du auch ein sensibles Einfühlungsvermögen haben. So kannst du jedem Kunden individuell die Lebensmittelkunde näherbringen und bestens angepasste Ernährungspläne erstellen. Des Weiteren solltest du mindestens 16 Jahre alt sein. Mehr erfahren: “Was sind die Voraussetzungen für die Ernährungsberater Ausbildung?”

Für die Ausbildung als Ernährungsberater brauchst du keine speziellen Schul- oder Universitäts-Abschlüsse. Egal, ob du einen Hauptschulabschluss oder bereits ein abgeschlossenes Studium hast: Jeder kann sich zum Ernährungsberater an der OFA ausbilden lassen. Du bist fest angestellt? Kein Problem! Die Ernährungsberater Ausbildung ist ein Fernlehrgang und lässt sich so nebenberuflich absolvieren. So kannst du dir neben deinem festen Job ein zweites finanzielles Standbein aufbauen. Mehr erfahren: “Was braucht man, um Ernährungsberater zu werden?”

Ja, das geht! Als anerkannter Ernährungsberater kannst du dich selbstständig machen, sowie angestellt sein. Viele ausgebildete Ernährungsberater gründen, nachdem sie ihre branchenweit anerkannte Lizenz erhalten haben, ihre eigene Praxis. So kannst du als selbstständiger Ernährungsberater dein eigenes Beratungsprogramm zusammenstellen und selbstständig die Ernährungslehre über die verschiedenen Ernährungsformen und Gewohnheiten an den Mann oder die Frau bringen. Mehr erfahren: “Kann ein Ernährungsberater sich selbstständig machen”?

Du benötigst zuerst eine anerkannte Ausbildung zum Ernährungsberater. Diese kannst du auch in der Regel berufsbegleitend absolvieren. Nachdem du die Ausbildung zum Ernährungsberater erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du offiziell deine eigenen Beratungsangebote über die richtige Ernährung zusammenstellen und deinen Kunden anbieten. Mehr erfahren: “Wie wird man Ernährungsberater?”

Definitiv ja! Grundsätzlich kannst du dich in jedem Alter beruflich umorientieren, denn man lernt nie aus! Oftmals sind ältere Ernährungsberater sogar sehr gefragt, da sie über mehr Lebenserfahrung verfügen und so seriöser wirken können. Mehr erfahren: „Kann ich auch mit 40 oder 50 noch Ernährungsberater werden?“

Du bist dir noch unsicher, welche Lizenz zu dir passt? Dann schau doch mal auf unserer Infoseite vorbei, dort erklären wir welche Inhalte die Lizenzen abdecken und für wen sie geeignet sind. 

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Beide Formen der Ausbildung haben ihre Vor- und Nachteile. Im Unterschied zur Präsenzausbildung bietet dir der Fernlehrgang einige Vorteile, welche dir im Folgenden einmal genauer aufgelistet werden:

  • Eigenverantwortung: Da die Ausbildung zu einhundert Prozent online abgeschlossen werden kann hast du die Möglichkeit, dir deine Zeit selbst einzuteilen. Du musst dich nicht an einen Stundenplan oder Präsenztage halten, sondern kannst selbst bestimmen, wann du dich mit der Ausbildung beschäftigst.
  • Individuelle Ausbildungsdauer: Du bestimmst wie lange du für die Ausbildung brauchst. Ob du den Stoff schnell lernst und dir für ein paar Tage viel Zeit nimmst oder doch lieber jeden Tag nur ein bisschen machst ist dabei dir überlassen. Dadurch, dass der Kurs online ist kannst du selbst bestimmen, wie viel Zeit du für die Ausbildung in Anspruch nehmen willst
  • Ortsunabhängigkeit: Aufgrund der online Verfügbarkeit der Ausbildung brauchst du nichts weiter als eine Internetverbindung und ein mobiles Endgerät, wo du dich dabei aufhältst, spielt keine Rolle. Du kannst deine Ausbildung von zuhause aus machen, oder aber in einem Hotel oder im Zug. Solange du Internet hast, stehen dir alle Möglichkeiten offen.

Du genießt also mit der Onlineausbildung eine gewisse Flexibilität und Unabhängigkeit in vielerlei Hinsicht. Zum einen bist du Ortsunabhängig, das heißt du kannst die Ausbildung machen wo du willst. Zusätzlich bist du zeitlich flexibel und musst dich nicht an Präsenztage oder andere Termine halten. Du kannst dir selbst einteilen wie und wann du die Ausbildung machst und dadurch auch im Endeffekt die Zeit, die die gesamte Ausbildung in Anspruch nimmt.

Du erhältst nach dem erfolgreichen Abschluss das branchenanerkannte Zertifikat der Online Fitness Academy zum Lizenz-Ernährungsberater der jeweiligen Ausbildung. Die Zertifikate der OFA sind unbegrenzt gültig und wahlweise auch in englischer Sprache verfügbar.

Die aktuellen Kosten der Ernährungsberater Lizenzen betragen 249€ für die C-Lizenz, 599€ für die B-Lizenz und 699€ für die A-Lizenz. Sowohl die Lehrbriefe, die Lehrvideos als auch Zertifikate sind im Preis enthalten. Die Lizenzen der Online Fitness Academy sind unbefristet gültig. Die Ausbildungskosten können zusätzlich durch Förderung minimiert werden.

Die medizinisch-therapeutische Ernährungsberatung ist in Österreich nur Ärzten oder Diätologen vorbehalten. Die gewerbliche Ernährungsberatung gesunder Menschen fällt in den Bereich der „Lebens- und Sozialberatung“. Um als Ernährungsberater tätig zu sein, benötigst du also ein Medizinstudium, ein ernährungswissenschaftliches Studium oder eine abgeschlossene Ausbildung zum Diätologen/zur Diätologin.

Mit unseren Kursen kannst du dennoch in Österreich tätig sein. Jedoch gibt es einiges zu beachten. Da du dich nicht Ernährungsberater nennen darfst, haben sich in Österreich die Alternativen „Ernährungscoach“ oder „Ernährungstrainer“ etabliert. Als Ernährungstrainer kannst du zum Beispiel Seminare, Workshops, Vorträge zu Ernährungsthemen aber auch Kochkurse oder Beratung von Restaurants oder Fitnessstudios anbieten. Auch Einzelpersonen kannst du in Ernährungsthemen schulen. Über die Vermittlung allgemeiner Informationen darfst du jedoch nicht hinaus gehen, einen individuellen Ernährungsplan darf nur ein  Ernährungsberater anbieten.

Bitte beachte, dass diese Angaben ohne Gewähr sind und sich jederzeit ändern können. Informiere dich also selbst Beispielsweise bei der Wirtschaftskammer Österreich oder einem Anwalt.

Stand: 28.03.2022

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